Kochlehre: Azubi macht nur, was ihm wirklich Spaß macht

Laurenz Haslinger aus Rainbach ist 16 Jahre alt und befindet sich derzeit im zweiten Lehrjahr seiner Kochausbildung. Im Restaurant Lachingers lernt er täglich das Handwerk, jongliert mit Schichten und findet trotzdem Zeit für Freunde und eigene Rezepte.

Typischer Tagesablauf eines Kochlehrlings in Rainbach

Arbeitszeiten und Routine

Sein Arbeitstag beginnt früh und ist klar strukturiert. Meistens ist er rund acht Stunden im Betrieb. Die Schichten können an Wochenenden liegen. Das verlangt Flexibilität.

Küchenbereich mit Vorbereitungsstation und Kochhänden, Arbeitsalltag in der Gastronomie
Früher Start und klar strukturierte Abläufe prägen den Arbeitstag.

  • Start am Vormittag, oft gegen 8 Uhr.
  • Reguläre Dauer: etwa acht Stunden pro Tag.
  • Arbeit an Tagen, an denen andere frei haben.

Laurenz betont, dass die Arbeit hart sein kann, aber er sieht darin eine persönliche Erfüllung. Ein gutes Team erleichtert den Alltag.

Freizeit, Erholung und soziale Balance

Wie er neben der Küche abschaltet

In den Pausen und an freien Tagen nutzt Laurenz jede Gelegenheit zum Auftanken. Schlafen, Treffen mit Freunden und gemeinsames Kochen stehen oben auf seiner Liste.

  • Am freien Tag gern ausschlafen.
  • Regelmäßige Treffen mit Freunden.
  • Kochen zuhause als Hobby und Entspannung.

Die Freizeit ist wichtig, um die Belastung auszugleichen und kreativ zu bleiben.

Kreativität zuhause: Rezepte testen und Neues wagen

Zu Hause experimentiert er ohne Zeitdruck. Das gibt Raum für neue Ideen und Techniken, die er später im Betrieb anwenden kann.

Team beim Anrichten mehrgängiger Menüs vor dem Service
Gala‑Einsätze verlangen enge Abstimmung und viel Vorbereitung.

  • Eigene Rezepte ausprobieren.
  • Techniken verfeinern, die im Lehrbetrieb gefragt sind.
  • Feinschliff für Präsentation und Geschmack.

Kochen zuhause dient ihm als Übungsfeld und als Ausgleich zum stressigen Restaurantbetrieb.

Besondere Erfahrungen: Vom Alltag zum Gala-Einsatz

Ein prägendes Ereignis für ihn war die Mitarbeit bei einem aufwändigen Abend mit mehreren Gängen. Solche Einsätze erfordern genaue Planung und Teamarbeit.

  • Mehrgängige Menüs als Lehrmoment.
  • Enge Abstimmung im Team erforderlich.
  • Hoher Vorbereitungsaufwand bringt viel Lernerfolg.

Diese Erfahrungen stärken sein Selbstvertrauen in der Küche und zeigen ihm, wie vielfältig der Beruf sein kann.

Zukunftspläne: Lernen, reisen, internationale Erfahrungen sammeln

Berufliche Ziele und Perspektiven

Laurenz möchte über die Lehrzeit hinaus wachsen. Sein Wunsch: Praktika oder Arbeit im Ausland, um verschiedene Küchen kennenzulernen.

  • Erfahrung in anderen Ländern sammeln.
  • Fähigkeiten in internationalen Küchen erweitern.
  • Langfristig in der Gastronomie Fuß fassen.

Sein Weg als Kochlehrling im zweiten Lehrjahr im Restaurant Lachingers ist erst ein Anfang. Die Vorstellung, später international zu arbeiten, treibt ihn an.

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