Zum Start des neuen Lehrjahres haben 21 junge Menschen ihre Ausbildung beim Land Salzburg begonnen. Sie setzten sich in einem engen Auswahlverfahren gegen rund 390 Bewerberinnen und Bewerber durch. Insgesamt befinden sich derzeit 44 Jugendliche in unterschiedlichsten Lehrgängen innerhalb der Landesverwaltung.
Wie die Ausbildung praktisch und modern gestaltet wird
Die Ausbildung im Landesdienst setzt auf unmittelbare Praxis und persönliche Begleitung. Neben fachlichen Inhalten zählt die Betreuung durch Mentorinnen und Mentoren aus den Abteilungen.

Betreuungskonzept und Onboarding
- Frühe Einbindung der Familien und regelmäßige Elterngespräche.
- Eine intensive Onboarding-Woche ermöglicht den Einstieg ins Arbeitsumfeld.
- Begleitende Betreuungspakete sichern die Lernentwicklung.
Der Fokus liegt nicht allein auf Theorie. Die Lehrlinge üben EDV-Grundlagen, kennen rechtliche Grundlagen und arbeiten an sozialer Kompetenz. Die Lehrlingsakademie bietet ergänzende Kurse und fördert fachliche sowie persönliche Fähigkeiten.
Wer will, kann die Lehre mit einer schulischen Erweiterung kombinieren. Ein solcher Weg öffnet zusätzliche Karrierepfade innerhalb der öffentlichen Verwaltung.
Breites Angebot: Von Büro bis Werkstatt
Das Ausbildungsangebot deckt viele Bereiche ab. Es reicht von Verwaltungstätigkeiten bis zu technischen und handwerklichen Berufen.

- Verwaltungsassistenz
- Finanz- und Rechnungswesenassistenz
- Bautechnisches Zeichnen
- Informationstechnologie / Systemtechnik
- Applikationsentwicklung und Programmierung
- Labortechnik
- Vermessungs- und Geoinformationstechnik
- KFZ-Technik mit Schwerpunkt Nutzfahrzeuge
- Fleischverarbeitung und Lebensmitteltechnik
Nicht alle Ausbildungen werden jedes Jahr angeboten. Das Spektrum zeigt jedoch deutlich: Es gibt Ausbildungsplätze am Schreibtisch und an der Werkbank, in IT-Abteilungen und in handwerklichen Werkstätten.
Warum die Landesverwaltung selbst ausbildet
Die Personalverantwortlichen setzen bewusst auf eigene Ausbildung, um langfristig Fachkräfte zu sichern. Der demografische Wandel erhöht den Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften.
Die Lehrlinge von heute sollen die Fachkräfte von morgen werden, heißt es aus der Personalabteilung. Viele erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen in den kommenden Jahren in Pension.
Anforderungen an Ausbildende
- Pädagogisches Geschick und strukturierte Trainingspläne.
- Ehrliche Rückmeldungen und klare Zielvereinbarungen.
- Individuelle Talentförderung und schrittweise Verantwortung.
Ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, ist Teil der Strategie. Im Wettbewerb um qualifizierte Köpfe zählt nicht nur das Gehalt. Arbeitsklima, Weiterbildung und sichere Perspektiven spielen eine große Rolle.
Perspektiven, Zahlen und Entwicklungschancen
Die Ausbildung beim Land Salzburg bietet stabile Beschäftigungsmöglichkeiten und Weiterbildung. Jährlich schließen im Schnitt bis zu 15 Lehrlinge ihre Ausbildung ab.
- Derzeit in Ausbildung: 44 Jugendliche.
- Neu gestartet in diesem Jahr: 21 Lehrlinge.
- Bewerbungen für alle Lehrberufe: rund 390 Eingänge im aktuellen Jahr.
Vielerorts gelten solche Lehrplätze als Sprungbrett für eine langfristige Karriere in der öffentlichen Verwaltung. Die Zahl der Bewerbungen zeigt das anhaltende Interesse junger Menschen an einer Lehre beim Land Salzburg.
Ähnliche Artikel
- Fachkräfte von morgen: BUZ Neutal als Sprungbrett
- Elektrizitätswerke Reutte: elf neue Lehrlinge beginnen ihre Ausbildung
- Stadtwerke Köflach: Lehrlingsausbildner mit Herz und Verstand gesucht
- Lehrberufe im Waldviertel: neue Karrierechancen bei MeinBezirk Horn
- Einzelhandel Horn: Hofer bietet schnellen Karrierestart und Spaß am Verkauf

Sabine Köhler ist Expertin für berufliche Weiterbildung und Förderprogramme. Sie zeigt Ihnen, wie Sie Lehrgänge finanzieren und neue Qualifikationen erfolgreich erwerben.