Gut ausgebildete Leitungskräfte verändern die Stimmung in Pflegeheimen. In Oberösterreich hat die Landes-Altenbetreuungsschule erneut Führungspersonal qualifiziert. Sechzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten ein klares Zeichen: Wer Verantwortung übernimmt, stärkt die Pflege vor Ort. Einer der Absolventen ist Thomas Bergthaler, Leiter des Seniorenheims Weinberghof in Gmunden.
Was der Führungskräftelehrgang der Altenbetreuungsschule vermittelt
Der Lehrgang der Altenbetreuungsschule des Landes Oberösterreich (ABS) zielt darauf ab, Pflege- und Leitungskompetenzen zu verbinden. Teilnehmende erhalten Methodenwissen, rechtliche Grundlagen und Praxisstrategien.

- Pflegequalität sichern: Konzepte zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Altenpflege.
- Personalführung: Werkzeuge für Motivation, Kommunikation und Teamentwicklung.
- Organisatorische Abläufe: Von Dienstplanung bis Pflegeübergaben.
- Recht und Ethik: Relevante Gesetze und verantwortungsbewusste Entscheidungshilfen.
- Change-Management: Anpassungsfähige Strategien für den demografischen Wandel.
Die Kombination aus Theorie und Praxis sorgt dafür, dass Führung nicht nur gelehrt, sondern geübt wird. Kontinuierliche Weiterbildung steht dabei im Zentrum.
Festakt auf Schloss Puchberg: Übergabe der Zertifikate
Die feierliche Übergabe der Zertifikate fand am 23. September auf Schloss Puchberg in Wels statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Pflege nahmen teil. Die Stimmung war anerkennend und zukunftsorientiert.

Insgesamt schlossen 16 Personen den Kurs erfolgreich ab. Die Urkunden bestätigen nun offiziell ihre Qualifikation für Führungsaufgaben in Altenpflegeeinrichtungen.
- Ort: Schloss Puchberg, Wels
- Datum: 23. September
- Teilnehmerzahl: 16 Absolventen
Was das für Gmunden und den Weinberghof bedeutet
Für den Bezirk Gmunden ist der Abschluss von Thomas Bergthaler ein konkretes Plus. Als Heimleiter im Bezirkseniorenheim Weinberghof bringt er die neue Ausbildung direkt in die tägliche Praxis.
Mehr Leitungskompetenz vor Ort bedeutet bessere Betreuung und stabilere Teams. Einrichtungen profitieren von klareren Abläufen und modernem Führungswissen.
Erwartete Effekte für Bewohner und Personal
- Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.
- Höhere Pflegequalität für Bewohner.
- Stärkere Bindung von Fachpersonal durch professionelle Führung.
- Höhere Resilienz gegenüber Personalengpässen.
Stimmen aus Politik und Schule: Warum Weiterbildung zählt
Landespolitiker betonten, dass gut geschulte Führungskräfte die Zukunft der Altenpflege sichern. Die Direktorin der Altenbetreuungsschule hob hervor, dass Führungskompetenz durch gezielte Ausbildung entsteht.
Investition in Menschen war ein wiederkehrender Gedanke. Die Landesprogramme setzen damit auf nachhaltige Verbesserung statt kurzfristiger Lösungen.
Wege zur Teilnahme und Perspektiven
Die ABS bietet regelmäßige Lehrgänge und Weiterbildungsformate an. Interessierte Leitungskräfte können sich über das Schulprogramm informieren und Plätze reservieren.
- Informationen online auf der Webseite der Altenbetreuungsschule.
- Termine und Zulassungsvoraussetzungen per Direktkontakt.
- Praxisnahe Lehrinhalte mit regionalen Bezugspunkten.
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Sabine Köhler ist Expertin für berufliche Weiterbildung und Förderprogramme. Sie zeigt Ihnen, wie Sie Lehrgänge finanzieren und neue Qualifikationen erfolgreich erwerben.