Pflegefachkräfte für Schärding: zwölf neue Diplome überreicht

Am Klinikum Schärding erhielten Mitte September zwölf frischgebackene Pflegefachassistentinnen ihre Diplome. Die Zeremonie markiert den Übergang in einen gefragten Beruf, der Fachwissen und viel Empathie verlangt. Für die Absolventinnen öffnen sich nun zahlreiche berufliche Wege in Kliniken, Pflegeheimen und ambulanten Diensten.

Diplomübergabe in Schärding: Ein wichtiger Schritt für die regionale Versorgung

Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Klinikum Schärding übergab die Abschlusszeugnisse unter Teilnahme von Lehrkräften und Vertretern der Träger. Die Absolventinnen sind nun offiziell für Tätigkeiten im Pflegebereich qualifiziert.

Diplomübergabe im hellen Versammlungsraum des Klinikums
Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege übergab die Abschlusszeugnisse unter Teilnahme von Lehrkräften.

Datum: 23. September 2026

Anzahl der Graduierenden: zwölf Pflegefachassistentinnen

Welche Kompetenzen wurden vermittelt?

Die Ausbildung kombinierte theoretische Schulung mit praktischen Einsätzen. Besonderer Wert lag auf dem Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Die Absolventinnen erlernten Techniken zur Gesprächsführung, zur Alltagsgestaltung und zur Orientierungshilfe.

Pflegeschülerin übt Gesprächsführung mit älterer Person (anonymisiert)
Praxisnahe Schulung: Kommunikation und Alltagsgestaltung in der Demenzbetreuung.

  • Pflegegrundlagen: Körperpflege, Medikamentenmanagement, Wundversorgung
  • Demenzbetreuung: kommunikative Methoden und Sicherheit im Alltag
  • Praxisphasen: Stationseinsätze, Langzeitpflege, ambulante Dienste
  • Interdisziplinäres Arbeiten: Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeutinnen

Vielfältige Einsatzfelder: Wo die neuen Fachkräfte gebraucht werden

Die Qualifikation eröffnet zahlreiche Arbeitsfelder. Der Bedarf an gut ausgebildetem Pflegepersonal bleibt hoch.

  • Kliniken und stationäre Akutversorgung
  • Langzeitpflegeeinrichtungen und Pflegeheime
  • Mobile Pflegedienste und Hauskrankenpflege
  • Ambulante Versorgungszentren, Ordinationen und Reha-Einrichtungen
  • Kuranstalten und spezialisierte Betreuungsangebote

Statements von Trägern und Schulleitung: Versorgung sichern durch Ausbildung

Vertreter der OÖ Gesundheitsholding hoben die Bedeutung lokaler Ausbildung hervor. Durch vielfältige Lehrpläne sollen klinische Einrichtungen nachhaltig mit Personal versorgt werden.

Die Leitung der OÖG-Schulen betonte, dass Pflegefachassistentinnen heute zentrale Rollen im Pflegealltag übernehmen. Ihre Fähigkeiten wirken weit über einzelne Stationen hinaus.

Wichtig: Die Ausbildung stärkt die regionale Gesundheitsversorgung und trägt zur Qualitätssteigerung in Pflegeeinrichtungen bei.

Perspektiven für die Zukunft

Mit dem Diplom in der Tasche stehen den Absolventinnen kurze Einarbeitungszeiten und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bevor. Arbeitgeber schätzen die praxisnahe Vorbereitung und die spezialisierte Demenzkompetenz.

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