Trump, Brexit und digitale Technologien fordern den Maschinenbau

Das Brexit-Votum der Briten und die Wahl von Donald Trump haben den Maschinenbauern den erhofften Jahresendspurt vermasselt. Der Vormarsch digitaler Technologien stellt die Branche vor zusätzliche Herausforderungen.

Das Brexit-Votum der Briten und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten haben den deutschen Maschinenbauern ihren erhofften Jahresendspurt vermasselt. Unterm Strich gingen die Bestellungen im Dezember 2016 um 15 Prozent zurück, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) gestern bekannt gab.

Zusätzliche Herausforderungen erwachsen der Branche durch den Vormarsch digitaler Technologien. Doch trotz zu erwartender Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen im Ausmaß von 15 bis 40 Prozent, die die Digitalisierung in sich birgt, beschäftigt sich die Industrie bislang nur bedingt mit der digitalen Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Aktuell hat das Thema nur bei etwa der Hälfte der befragten Industriemanager eine hohe oder sehr hohe Priorität. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie »How Industrial Machinery Makers are capturing the Digital Opportunity« der internationalen Managementberatung Bain & Company.

Christian Pleschberger

Freier Redakteur, zertifizierter Technischer Redakteur bei satz KONTOR
DI Christian Pleschberger ist Absolvent der Universität für Bodenkultur, Freier Redakteur und zertifizierter Technischer Redakteur

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